Ready for Resilienz? Folge 3: Schwimmen

Shownotes

Musik: Ronald Kah; Titel: Vista Piano www.ango-management.com

In der heutigen Folge geht es um die vielen, positiven (Folge-)wirkungen der Aktivität Schwimmen für Körper, Geist und Seele Wir beleuchten Schwimmen als Möglichkeit und Beitrag zu mehr Resilienz und Stressabbau. Vorteile und positive physische Effekte auf den Körper werden besprochen.

Bewegung - Belohnungen vom Gehirn als Geschenk Verbindlichkeit – stärkt Routinen Stress, der baden geht Monotonie, die gut tut

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00:00:02: Wenn es unsere beruflichen Gegebenheiten, der aktuelle Gesundheitszustand und unsere privaten Termine zulassen, gehen wir – ein Freund und ich – einmal pro Woche in die Schwimmhalle.

00:00:44: Es hat sich als vorteilhaft herausgestellt, gleich nach der Arbeit in die Schwimmhalle zu fahren.

00:00:49: Denn zu Hause war da die Bequemlichkeitsfalle mit dem gängigen Namen Couch umziehen, duschen und rein ins Becken.

00:00:59: Einmal im Wasser folgt ein immer ähnlicher Ablauf.

00:01:03: Ohren stöpsel gegen zu viel Wasser im Uhr rein!

00:01:07: Damit die Augen nicht so sehr vom gekloten Wasser brennen, Schwimmbrille aufsetzen.

00:01:13: Dann zähle ich die Bahnen Erste Bahn, erste Bahn, erste Bahn.

00:01:20: Sonst gibt es in diesen Minuten nicht viel Informationsangebot für die Schaltzentrale im Kopf und das ist gut so.

00:01:29: Fachsprachlich ist von Reizentzug die Rede.

00:01:32: Die Monotonie des Bahnenzins macht den Kopf Gedanken leer.

00:01:38: Die Aufmerksamkeit ist auch durch die komplexen Abläufe der Schwimmzüge nach innen gerichtet.

00:01:45: Nur die Bahnen zählen, einatmen, ausatmen.

00:01:52: Schwimmen zieht einige recht positive physikalische Effekte mit sich.

00:01:57: Die Auftriebskraft entlastet einen Stütz- und Bewegungsapparat.

00:02:02: Besonders Menschen mit Übergewicht oder Bandscheibenthematik können davon profitieren.

00:02:08: Asthmatiker beispielsweise ziehen einen Nutzen aus der Bewegung im Wasser Da schwimmen die Atemuskulatur belastbarer Macht und den Abtransport des Schleimsausdehnungen unterstützt.

00:02:21: Beim Schwimmen bewegst du den ganzen Körper durch, und er dankt es dir mit tiefem, erholsamen Schlaf!

00:02:31: Es ist zum schönen Ritual geworden nach dem Pflichtprogramm «Zwanzig Bahnen ziehen», noch einige Minuten ins Wellnessbecken zu wechseln.

00:02:41: Die wohltun die Kombi aus verschiedenen Massagedüsen und dem deutlich wärmeren Wasser ist eine erste Belohnung für das Durchhalten des Pflichtprogramms.

00:02:50: Da unser Gehirn auf Belohnungen mit Wulfelhormonen reagiert, legen wir nach den kurzen Wellnessen noch einen Besuch in der angeschlossenen Pizzeria nach.

00:03:00: Selten in der Woche freuen wir zwei Büro-Menschen uns nach der körperlichen Betätigung auf diesen gemütlichen Teil!

00:03:08: Lecker essen und dazu ein gutes Gespräch über Gott und die Welt.

00:03:13: Nach circa einer Stunde sind wir satt und seelig und rechtschaffenmöde.

00:03:18: Danach stimmen wir unsere Kalender ab, wann die uns in der Folge Woche treffen können.

00:03:25: Dieses Vorgehen schafft wiederum Verbindlichkeit – und ich freue mich über das was kommt!

00:03:32: Wie heißt es so schön?

00:03:34: Vorfreude, schönste Freude.

00:03:37: Wissenschaftlich belegt ist dass jene Vorfreute positiven Richtung Resilienz- und Stressabbau wirkt.

00:03:45: Vorfreude auf ein Ereignis in der Zukunft lässt aktuelle Probleme ein wenig in den Hintergrund rücken.

00:03:53: Du profitierst also auch hier, in mehrfacher Hinsicht!

00:03:58: Diese kurzen Einblicke in mein Leben können für dich zu stärkenden Ideen werden.

00:04:04: Deshalb nachfolgend noch einige Anregungen als Resilienzimpulse.

00:04:10: Suche dir einen Gleichgesinnten und verabredet dich – am besten schriftlich.

00:04:15: Das impliziert etwas Verbindliches.

00:04:18: Und lagere deine gepackte Badetasche bereits im Auto, dann hatte ihr – ach jetzt habe ich keine Schwimmsachen dabei ausrede?

00:04:26: Keine Chance!

00:04:28: Durch Regelmäßigkeit deiner Aktivität fällt es dir mir derzeit leichter den inneren Schweinhund leiser werden zu lassen bis du ihn gar nicht mehr hörst.

00:04:38: Ich empfehle dir mit einem Schwimmstil zu beginnen, der sich gut für dich anfühlt und den du beherrschst.

00:04:46: Um ein wenig Varianz einzubauen, kannst du ja zum Beispiel aller fünf Bahnen eine Bahn rückenkraulen, Hunde paddeln oder sanftes Rückwärtsgleiten einbauen.

00:04:57: PS – Pausen machen ist absolut okay!

00:05:02: Vielleicht zählst du währenddessen so wie ich Bahn für Bahn?

00:05:07: Vielleicht denkst Du aber auch daran dass Du in diesen Minuten Deinen Herzmuskel stärkst Denn durch den Wasserdruck werden die Blutgefäße an der Hautoberfläche verengt und Blut wird zurück in den Brustraum gedrängt.

00:05:22: Dein Herz muss sich etwas mehr anstrengen als sonst, passt sich im Verlauf natürlicherweise an und wird stärker!

00:05:32: An dieser Stelle möchte ich dich dazu motivieren unser Homepage einmal zu besuchen.

00:05:38: Da ist sicher einiges was dir hilft mental und körperlich fit zu bleiben.

00:05:43: Die Hinweise hierzu findest du wieder in den Show-Notes.

00:05:48: Noch einige Schlussgedanken!

00:06:15: Ausdauer und Koordination werden quasi nebenbei einfach mit trainiert.

00:06:23: Schwimmen erhört die Durchblutung im Gehirn stärker als viele Sportarten ein Land, lass dir das mal durch den Kopf gehen!

00:06:33: Also dann ab ins Wasser und bis zum nächsten Mal hier bei Ready for Resilience sagt Ingo Wolfgang.

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